Ein Geschenk des Himmels: Musik zwischen Gregorianik und Reformation
Stunde der Kirchenmusik am Samstag, 22. Juli 2017, in der Stadtkirche Bietigheim erkundete mit dem Brennglas des Kenners die Musikgeschichte

Mit einem einzigartigen Programm machten europaweit anerkannte Experten hörbar, was musikalisch passiert, wenn sich reformatorische Erkenntnisse verbreiten.

Wunderbare Stimmen führten das Publikum in der Stadtkirche in ein entferntes Klangreich voller Schönheit und Tiefe.

Schola cantorum Tübingen mit Prof. A. Traub und Prof. S. Morent (v.li.); Fotograf: Bernhard Ritter

Genau an der Schnittstelle neuer Entwicklungen von Choral und Kirchenlied im Zeichen der Reformation machten die Sänger der Schola cantorum am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen unter Leitung von Professor Stefan Morent hörbar, wie die Reformation die gottesdienstliche Musik verändert hat.

Nicht abrupt, sondern behutsam, gleichsam tastend, entwickelte sich der neue Klang. Das mittelalterliche Erbe wurde keineswegs über Bord geworfen, sondern weiterentwickelt und an die neuen praktischen Anforderungen sanft angepasst.

Es ist eine sehr lesenswerte, reich bebilderte Einführung in das Thema von Professor Andreas Traub entstanden, die in der Evang. Stadtkirche Bietigheim aufliegt und im Pfarramt I der Stadtkirche kostenlos erhältlich ist, Tel.: 07142-42038

 

Download des Texthefts hier.

 

Fotorgaf: Bernhard Ritter