Der „gezackte Luther“ geht nach Bietigheim/Baden

Die Briefmarkenausstellung zum Thema „Reformation“ des Briefmarkensammlervereins Bietigheim-Bissingen wurde am 29. September 2017 letztmals im Pflegezentrum Haus an der Metter gezeigt und wandert nun nach Bietigheim/Baden weiter.

Und mit Markgröningen steht auch schon der übernächste Ausstellungsort fest. An insgesamt fünf Stationen wird die „Reformation auf der Marke“ dann gezeigt worden sein.

Nur insgesamt 18 Briefmarken zur Person Martin Luthers hat die Recherche von Vereinsvorstand Erich Reinhardt ergeben, als er vor zwei Jahren die Exponate für das Reformationsjahr konzipieren wollte. So wenig – schier unglaublich! Das ergibt natürlich keine Ausstellung. Er hat aus der Not eine Tugend gemacht und neben die Biographie des Reformators die Reformationsorte gestellt.

Die Marken erzählen von Luthers Anschlag der berühmten 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 und ihre rasend schnelle weltweite Verbreitung durch den sich dank Gutenberg ausbreitenden Buchdruck. Ebenso gezeigt wird das Geburtshaus des Reformators in Eisleben sowie Luther mit Doktorhut. Alles auf den kleinen gezackten Marken.

 

Luthergezackt

Luthergezackt gesamt; Fotografin: M. Ritter

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Luthergezackt international; Fotografin: M. Ritter

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Luthergezackt Stempel Bietigheim; Fotografin: M. Ritter

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Luthergezackt Führung mit Erich Reinhardt; Fotografin: Maja Holzhäuer

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Luthergezackt Südafrika; Fotografin: M. Ritter

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Luthergezackt Thesen; Fotografin: M. Ritter

 

Erich Reinhardt beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der thematischen Sammlung von Briefmarken mit dem Schwerpunkt lokale Bietigheimer Geschichte. Briefmarken, so Reinhardt, werden vor allem auf Grund ihrer Seltenheit gesammelt sowie auf Grund von philatelistischen Sonderfaktoren wie die Entwertung durch Ersttagsstempel, die am ersten Tag der Gültigkeit der Marke aufgebracht werden. Je mehr solcher Faktoren zusammentreffen, desto wertvoller, weil seltener, ist die Marke.